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	<title>Somerset West: Golden Hill Guest House Blog &#187; Affen</title>
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	<description>Neuigkeiten, Tipps und Anregungen für Südafrika-Urlauber</description>
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		<title>Baboons auf der Kaphalbinsel</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 07:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturreservate, Parks]]></category>
		<category><![CDATA[Affen]]></category>
		<category><![CDATA[Baboons]]></category>
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		<category><![CDATA[Chacma Baboon]]></category>
		<category><![CDATA[Kaphalbinsel]]></category>
		<category><![CDATA[Table Mountain National Park]]></category>

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		<description><![CDATA[Chacma Baboons – B&#228;renpaviane – kommen im gesamten s&#252;dlichen Afrika vor. Die Population nimmt zwar ab, die Art an sich ist aber (noch) nicht gef&#228;hrdet. Etwas anders sieht es auf der Kaphalbinsel aus. Durch eine st&#228;ndig wachsende Besiedlung und Urbanisierung wurde der Lebensraum dramatisch eingeengt. Die &#252;beraus intelligenten Affen haben sich der neuen Situation angepasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chacma Baboons – B&#228;renpaviane – kommen im gesamten s&#252;dlichen Afrika vor. Die Population nimmt zwar ab, die Art an sich ist aber (noch) nicht gef&#228;hrdet. Etwas anders sieht es auf der Kaphalbinsel aus. Durch eine st&#228;ndig wachsende Besiedlung und Urbanisierung wurde der Lebensraum dramatisch eingeengt. Die &#252;beraus intelligenten Affen haben sich der neuen Situation angepasst und menschliche Siedlungen als neuen Lebensraum und Nahrungsquelle entdeckt, was nat&#252;rlich zu Konflikten f&#252;hrt. Bis vor wenigen Jahren wurden aggressive Baboons – meistens sind es die Anf&#252;hrer der Troops – abgeschossen; mit negativen Folgen f&#252;r die ganze Herde. Fehlt das Leittier, zerf&#228;llt das gesamte soziale Gef&#252;ge. Inzwischen versucht man auf  andere Art und Weise das Problem zu l&#246;sen. Ein Baboon Management Team wurde etabliert, um dem Artenschutz als auch den Interessen der Anwohner gerecht zu werden. Wichtigstes Instrumentarium sind die so genannten ‚Baboon-Monitors’. Das sind Festangestellte aus den Townships, die die Herden den ganzen Tag &#252;ber begleiten und sie von menschlichen Siedlungen fernhalten. Dadurch werden nicht nur Arbeitspl&#228;tze geschaffen, sondern auch Konflikte zwischen Affen und Menschen reduziert.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-335" title="Baboon" src="http://www.goldenhill.co.za/somerset-west-golden-hill-guesthouse-blog/wp-content/uploads/2010/02/baboon-1.jpg" alt="Baboon" width="352" height="235" /></p>
<p>Die Baboons leben in Verb&#228;nden mit bis zu 40 Tieren. Auf der Kaphalbinsel gibt es 10 solcher Troops, die allerdings keinen Kontakt zu anderen Gruppen weiter im Inland haben. Im Table Mountain National Park leben 5 Verb&#228;nde, die sich durch die vielen Besucher an den Menschen gew&#246;hnt haben und wissen, dass es Futter geben kann. Das F&#252;ttern ist strengstens verboten und wer dabei erwischt wird, muss mit Geldstrafen rechnen. Die Baboons haben gelernt, Autot&#252;ren und Fenster zu &#246;ffnen und nehmen alles, was nach Futter aussieht. Werden sie gef&#252;ttert, gew&#246;hnen sie sich an Menschen, werden aggressiv wenn man Ihnen Futter verweigert und verlernen es, sich selber Nahrung zu suchen.<br />
Die B&#228;renpaviane sind Allesfresser und ihre Nahrung besteht sowohl aus pflanzlicher als auch aus tierischer Kost. Auf der Kaphalbinsel haben sie sich ein Verhalten angew&#246;hnt, was f&#252;r Primaten einmalig ist. Bei Ebbe suchen sie sich im flachen Wasser Muscheln und andere Meeresfr&#252;chte. Vor wenigen Tagen habe ich das auf einer Tagestour mit G&#228;sten erstmals selber beobachten und fotografieren k&#246;nnen und das war auch der Anlass f&#252;r diesen Artikel.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-336" title="Chacma Baboon" src="http://www.goldenhill.co.za/somerset-west-golden-hill-guesthouse-blog/wp-content/uploads/2010/02/baboon-2.jpg" alt="Chacma Baboon" width="352" height="235" /></p>
<p>Sicherheitshinweise (f&#252;r Baboons und Menschen)</p>
<p>1. Baboons NIE f&#252;ttern!<br />
2. Die B&#228;renpaviane halten sich gerne auf und an den geteerten Stra&#223;en im Park auf, da der Alphalt warm ist und sie viel Nahrung in Form von &#252;berfahrenen Insekten und Kleintieren finden. Bitte immer langsam fahren und Fenster und T&#252;ren nur einen Spalt weit zum Fotografieren &#246;ffnen.<br />
3. Autot&#252;ren und Fenster sichern und keine Lebensmittel sichtbar im Auto lassen oder am K&#246;rper tragen.<br />
4. Falls die Affen etwas Essbares oder vermeintlich Essbares entdecken, werden sie immer versuchen, es zu bekommen. Wehrt man sich dagegen, k&#246;nnen sie ein sehr aggressives Verhalten an den Tag legen und Menschen auch schwer verletzen. Wenn man ihnen &#252;berl&#228;sst, was sie wollen, passiert nichts und man wird auch nicht angegriffen. Alles, was nicht zum Verzehr geeignet ist wie z.B. Kameras, Videorecorder, Handys, usw. lassen sie nach kurzer Inspektion liegen.<br />
5. Wenn man im Park picknicken oder auch nur etwas essen m&#246;chte, sollte man unbedingt darauf achten, dass keine Baboons in der N&#228;he sind, um oben beschriebene Konfrontationen zu vermeiden.<br />
6. Baboons k&#246;nnen sich bei Machtk&#228;mpfen verletzen, werden angefahren oder durch Menschen verletzt, die sie durch Steinw&#252;rfe oder mit St&#246;cken vertreiben wollen. Wenn man einen verletzten Baboon sieht, sollte man eine der folgenden Nummer anrufen: 021 780 9100, 021 783 3433 oder 021 715 8081</p>
<p>Ihr W. Franke</p>
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